Wiedereinsteigerinnen nehmen berufliche Initiative selbst in die Hand
Über diese und andere Karriereperspektiven diskutierten unter dem Motto „Damenwahl“ am 12. September in der Agentur für Arbeit Hamburg mehr als 200 Wiedereinsteigerinnen mit Unternehmensvertretern, Arbeitsmarktexperten und Personaldienstleistern.
In der Podiumsdiskussion kamen aber auch die Schwierigkeiten, mit denen Wiedereinsteigerinnen zu kämpfen haben zur Sprache: „Oftmals scheitert ein erfolgreicher Wiedereinstieg der Frau dann, wenn die Familie und insbesondere der Partner nicht mitzieht“, sagt Dr. Martina von Bassewitz, die als Referatsleiterin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ betreut. „Zur Lösung familiärer Hürden haben wir das Familiencoaching entwickelt, das neben Beratungs- und Qualifizierungsangeboten für unsere Teilnehmerinnen zum Einsatz kommt und in das auch der Partner aktiv mit einbezogen wird“, sagte Dr. Susanne A. Dreas, Leiterin des Hamburger Modellprojekts "Comeback".
Im Foyer der Agentur für Arbeit nutzten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit, sich an den Ständen der Unternehmen direkt auf Jobsuche zu begeben. Die Veranstaltung wurde von der Agentur für Arbeit Hamburg in Kooperation mit der KWB Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung ausgerichtet. Die KWB ist Träger von Comeback, einem von bundesweit 20 geförderten Modellprojekten aus dem Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Bundesagentur für Arbeit. Das Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds sowie der Agentur für Arbeit Hamburg kofinanziert.